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Mitarbeiter der Mühlenbäckerei freuen sich über Anbau

Im Juni haben die Umbau-Arbeiten in der Mühlenbäckerei auf dem Hof Medewege begonnen. Zunächst gibt es einen geräumigen Anbau, in den die Konditorei sowie die Feinbäckerei des Hauses einziehen werden. Die bisherigen Lager- und Arbeitsbereiche sollen danach, dank des neu gewonnenen Platzes, umstrukturiert und durch zusätzliche Gerätschaften ergänzt werden. Dadurch gewinnen wiederum die Backstube sowie die Kommissionierung Arbeitsfläche hinzu, was die Abläufe während der verschiedenen Schichten erleichtern wird. Außerdem sind noch einige weitere Veränderungen geplant, über die wir Sie hier im Lauf der Zeit gerne auf dem Laufenden halten werden.

Zunächst aber konnte das Ringfundament für die neue Konditorei und Feinbäckerei fertiggestellt werden.

Groß Medewege: Biobrot steht hoch im Kurs

Als Christian Fries auf dem Biohof Medewege seine Mühlenbäckerei eröffnete, stand er nachts noch alleine am Ofen, knetete die Teige selbst, hatte ein kleines, feines Sortiment – und schnell viele Fans. Aus dem Ein-Mann-Betrieb ist im Laufe von 20 Jahren ein Unternehmen mit rund 100 Mitarbeitern geworden. Brote, Brötchen und andere Backwaren aus Medewege werden heute nach ganz Norddeutschland und sogar noch weiter geliefert. Weizen und Roggen vom Biohof Medewege sowie zugekauftes Biogetreide wird hier täglich frisch vermahlen – mit dem ölhaltigen Keimling, der für Fries den Inbegriff der Vitalität darstellt. Um Mehl länger haltbar zu machen, wird er andernorts entfernt, erläutert Fries. Dass er oft und gerne Schulklassen durch seinen Betrieb führt, merkt man schnell.

Läden der Mühlenbäckerei gibt es in Schwerin und Rostock, dazu mehrere Verkaufswagen. Ein Restaurant betreibt Christian Fries in Lübeck, in Schwerin boomt das Café Müllers am Marktplatz. Selbst backen muss Fries heute nicht mehr. Und auch die klassische Nachtarbeit gibt es in der Mühlenbäckerei nicht. Hier herrscht rund um die Uhr Betrieb. Etwa 2500 Brote und 8000 Brötchen verlassen täglich den Hof, freitags sind es sogar 15 000 Brötchen. „Dann beliefern wir eine Hamburger Großküche, die Schulessen zubereitet“, sagt Christian Fries lächelnd. Seit 2007 gehört auch eine Konditorei zur Mühlenbäckerei. Die hat 15 Angestellte und sorgt an „guten Tagen“ für etwa 100 Bleche Kuchen.

Wirtschaftsdezernent Bernd Nottebaum informierte sich gestern vor Ort über die Mühlenbäckerei – einmal im Monat besichtigt er einen heimischen Betrieb, führt mit dem Chef auch ein Gespräch unter vier Augen. Dass Christian Fries weiter auf Expansionskurs ist, sagt er ganz öffentlich. Um die internen Prozesse zu optimieren, möchte er jetzt erstmal anbauen.

 

Artikel aus der SVZ vom 10.07.2019 - Foto/Autorin: Maren Ramünke-Höfer

Artikel Schweriner Volkszeitung

Der rastlose Bäckermeister

Als Bio noch eine milde belächelte Nische war, nahm Christian Fries all seinen unternehmerischen Mut zusammen und gründete allein die Mühlenbäckerei. Das war vor etwas mehr als 21 Jahren und der wachsende Erfolg gab dem heute 49-Jährigen recht. In mehr als 100 Läden zwischen Hamburg und Rügen kaufen Kunden mittlerweile seine Waren. Der rastlose Bäckermeister hat aus einem Ein-Mann-Betrieb ein Unternehmen mit heute 80 Angestellten gemacht. In der umgebauten Halle neben dem Hofladen in Medewege werden täglich zwischen 2000 bis 3000 Brote, 10 000 Brötchen, 2000 Stücke Kuchen und 500 weitere Teile gebacken, die unter die Rubrik „Pikantes“ fallen.
Geliefert werden sie nach ganz Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen. In Schwerin und Rostock hat der umtriebige Unternehmer zwei eigene Verkaufs-Filialen, in Lübeck und der Landeshauptstadt zwei Cafés. Das Herzstück seiner Bäckerei bilden die gewaltigen Steinöfen. Verarbeitet werden hier Weizen und Roggen vom eigenen Bio-Hof, als Demeter-Produkt. Dinkel und Emmer-Getreide, ein Zweikorn, werden zugekauft. Von Höfen aus der Region, wie Fries betont.

 

In Medewege wird alles, was vom Feld kommt, in der Steinmühle frisch vermahlen: pro Jahr 110 Tonnen Roggen und 90 Tonnen Weizen, 100 Tonnen Dinkel sowie sieben Tonnen Emmer-Getreide. 100 Tonnen feinere Bio-Mehle würden zugekauft, erklärt Fries fachmännisch weiter. Drei Azubis lernen derzeit in Groß Medewege das Handwerk des Bäckers oder Konditors.

 

„Das wir mal mit unserem Betrieb so wachsen würden, habe ich vor zwei Jahrzehnten in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet“, schätzt Fries heute ein. Gewollt sei das aber auf jeden Fall gewesen. Er überlasse nichts dem Zufall. „Eine gewisse Eigendynamik kommt ohnehin noch dazu.“

 

Die offensichtliche Beliebtheit seiner biologisch-dynamisch erzeugten Produkte, erklärt Fries mit Transparenz und Handarbeit. Und einer Bio-Philosophie, der er treu bleibt. „Wir verwenden keine Zuckerstoffe und können garantieren: Was drauf steht, ist auch drin.“ Das Vermahlen des Getreides auf dem Hof mache die Vollkornprodukte letztlich so wertvoll, betont der Unternehmer, der sich demnächst vergrößern will und muss. „Der Hofladen wird mittelfristig rausziehen, aber in Medewege bleiben. Die Konditorei bekommt neue Räumlichkeiten, weil es dort über die Jahre einfach zu eng geworden ist.“

 

Dass sich Pioniergeist in einer stetig komplizierter werdenden Welt immer noch lohnt, Fries beweist es jeden Tag aufs Neue. Mit der Rezeptur Fleiß, Disziplin, Ehrgeiz und Mut hat der Wahl-Mecklenburger, der übrigens auch eine Demeter-Landwirt-Ausbildung in der Tasche hat, klar gestellt, dass er mehr kann, als nur kleine Brötchen zu backen. 

 

Artikel aus der SVZ vom 28.03.2019, Autor/Foto: Thorsten Meier

von Thorsten Meier
28. März 2019 – Quelle: https://www.svz.de/23147662 ©2019
von Thorsten Meier
28. März 2019, – Quelle: https://www.svz.de/23147662 ©2019
von Thorsten Meier
28. März 2019, – Quelle: https://www.svz.de/23147662 ©2019

Artikel Schweriner Volkszeitung

Sie ist die „Mutti“ im Betrieb

Sich kümmern, scheint ihr schon bei Geburt von höherer Macht auf den Lebensweg mitgegeben worden zu sein. Denn kein Schicksal lässt Anja Scheifler kalt. Weder das von Zwei-, noch Vierbeinern. Ihre Mission heißt Helfen.

„Jeden Morgen füttert sie als erstes unsere Hofkatze“, berichtet ihr Chef Christian Fries schmunzelnd, der im Jahre 1997 die Mühlenbäckerei auf Hof Medewege gründete, die sich mittlerweile zu einem mittelständischen wie vorzeigbaren Unternehmen mit 90 Mitarbeitern gemausert hat.

Sie könne eben nicht anders, entgegnet Anja Scheifler, die eben ein großes Herz für Tiere habe. „Daheim lebt ein Mischling vom Golden Retriever und Belgischem Schäferhund mit uns. Er ist der schönste Hund der Welt“, schwärmt die 52-Jährige, die in Frankfurt am Main das Licht der Welt erblickte. In Hamburg sei sie aufgewachsen. Seit 1992 lebe sie in Schwerin, einer tollen, übersichtlichen Stadt mit jeder Menge Kultur und Natur. „In die Großstadt zieht mich nichts mehr, absolut nicht“, gesteht die gelernte Rechtsanwaltfachangestellte, die in der florierenden Hofbäckerei für das Personalwesen zuständig ist. „Sie hat ein offenes Ohr für alle Belange der Mitarbeiter. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel Vertrauen sie bei der Belegschaft genießt“, lobt Fries. Sie sei als Mitarbeiterin für ihn unverzichtbar und halte ihm den Rücken frei. „Ich weiß, dass alles, was sie macht, Hand und Fuß hat. Loslassen fällt mir so nicht schwer, da bei ihr ein Höchstmaß an Verlässlichkeit vorhanden ist. Sie vertritt mir gegenüber immer die Interessen aller Mitarbeiter“, so der 48-Jährige weiter, der Backstube, Konditorei und Verkauf eines umfangreichen Sortimentes jeden Tag aufs Neue unter einen Hut zu bringen hat.

„Anja Scheifler ist bei uns so etwas wie die Mutti im Betrieb“, umschreibt der gebürtig aus Trier Stammende die Gute Seele seines Unternehmens, das vorrangig Demeter-Erzeugnisse aus der Medeweger Landwirtschaft, der Gärtnerei und des Obstbaues nutzt. Täglich werden die Getreidesorten frisch und separat gemahlen. Dabei wird bewusst handwerklich wie nachhaltig gearbeitet mit Unterstützung einfacher Technik wie der Natursteinmühlen und den langsamen Hubknetmaschinen. Doch zurück zu Anja Scheifler.

Sie komme jeden Morgen mit einem Lächeln in die Firma, berichtet der Unternehmer weiter. „Sie lacht gerne laut und oft. Man weiß immer, wo sie ist. Mit ihrer Fröhlichkeit steckt sie andere fast immer an.“

Die so Beschriebene winkt bescheiden ab. Großen Rummel um ihre Person mag sie nicht. Sie sei glücklich, ihren Platz im Leben gefunden zu haben.

„Dass ich mit meinem Mann zusammen nach Schwerin gekommen bin, war ein großer Glücksfall für mich“, verrät Anja Scheifler nach kurzem Nachdenken. Und die Zufriedenheit wirkt kein bisschen aufgesetzt. Denn die Frau scheint im Reinen, mag sich, kümmert sich auch um sich selbst, erlaubt sich Eigenliebe und kann so achtsam und fürsorglich mit anderen umgehen.

Artikel aus der SVZ vom 01.11.2018, Autor/Foto: Thorsten Meier

http://zeitung.svz.de/landeshauptstadt/1872/article/801493/10/1/render/?token=4c817be513a8c609fe414d2399520d02

Treffen mit unseren Dinkel-Erzeugern

Am 14. März traf sich Mühlenbäckereimeister Christian Fries mit seinen Demeter-Landwirten um den Anbau sowie den Bezug von Dinkel zu koordinieren. Das Treffen fand auf Hof Achtern Diek statt. Mit dabei waren Michael Spies vom Hof Sommersdorf, Alfred Wiesler-Trapp von der Domäne Fredeburg sowie die Hausherren Wolf und Jan Iding. Mit Ausnahme vom Hof Klostersee waren somit alle Dinkel-Lieferanten der Mühlenbäckerei vertreten.

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